"Volker Wenk, dem Geschäftsführer des
Berliner Tierschutzvereins, dürfte wohl so manches graue Haar mit dem Neubau
des Berliner Tierheims gewachsen sein.
Seit dem Beginn der Arbeiten auf dem Gelände
einer ehemaligen Schweinemastanlage im Herbst 1998
Komplizierte Bombensucharbeiten, extreme
Wetterverhältnisse und Probleme mit der ersten vertraglich beauftragten
Baufirma verzögerten die Arbeiten wieder und wieder. Dazu kam die Tatsache,
dass Bauherr, Architekt Dietrich Bangert und bauausführende Gewerke
quasi Neuland betreten mussten: Nirgendwo auf der Welt gibt es ein ähnliches
Bauprojekt für Tiere und damit keinerlei Beispiele, von denen man hätte lernen
können. Geschafft haben sie das scheinbar Unmögliche aller Unkenrufe zum
Trotz: Zwei Jahre nach der Grundsteinlegung im August 1999 konnte das 16
Hektar große Areal nun endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Doch
ein bitterer Nachgeschmack bleibt: Dass sich der Berliner Senat in keiner Weise
an den Kosten für den Neubau beteiligt hat und sich vom Tierschutzverein ein
Tierheim, das auch international Beachtung findet, schenken lässt, ist beschämend...
Insgesamt 65 Millionen kostete der Bau den
Berliner Tierschutzverein, zuzüglich der Summe von 6 Millionen, die für den
Kauf des senatseigenen Grundstück in Falkenberg bezahlt werden mussten. Und
auch sonst ist es ein Neubau der Superlative: Insgesamt 18.500 Quadratmeter
Fläche wurden mit 17.000 Kubikmeter Beton bebaut, die Wasserbecken,
die den Hundebereich vom übrigen Tierheim trennen, haben eine Ausdehnung von
6000 m²."
Quelle:
http://www.tierschutz-berlin.de/main/thf.htm