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Ausästaktion
einer Trauerweide 2002 |
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Es war wieder so weit. Zur
Ausästaktion 2009 folgen Sie
bitte dem Link!
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Berlin
den 02.03.2002
Die
Befürchtungen, diese ca.150 Jahre alte Trauerweide mit einen Stammumfang von
2,85 Metern widersteht nicht den starken Herbst- und Frühjahrsstürmen, hatte
sich schon mehrmals bestätigt. Bis jetzt war es nur glücklichen Umständen zu
verdanken, dass weder Personen noch Sachwerte den herunter brechenden Ästen zum
Opfer fielen. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind durch Stürme schon 7 Äste mit
einer durchschnittlichen Dicke von etwa 300 mm vom Baum abgebrochen und in die
Tiefe gestürzt.
Heute
haben wir radikale Maßnahmen eingeleitet und die Gefahr beseitigt.
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Das
alles reibungslos funktioniert war zwar unser Wunsch, aber meistens kommt es
anders. Der links an der Weide befindliche Ast (400 mm Durchmesser) brachte das
Seil zum Reißen und flog in unseren Kohlenbunker, wo er ja auch hin sollte,
aber eben klein gehackt. |
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An
Hand der Baumstücke, mag man sich vielleicht ein Bild vom Ausmaß der
Trauerweide machen können. |
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Der
längste und auch schwerste Ast wurde in einem Stück vom Rumpf getrennt. Er
fiel mit lautem Krachen in den Garten vom Nachbarn. Nichts passiert...
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Ein
Zaunfeld musste etwas durch den Ast leiden, der Schaden hielt sich jedoch in
Grenzen. |
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Diese
Ecke mit den abgesägten Baumteilen füllte sich noch während der
Aufräumungsarbeiten. |
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Das
Ergebnis unseres heutigen Einsatzes ist unschwer zu erkennen. Von diesem Baum
geht vorerst keine Gefahr mehr aus. Bedenken bezüglich des Austreibens und der
wieder "Baumwerdung" habe ich nicht.
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Gedanken
mache ich mir nur um die nun zusätzlich auf mich zukommenden Arbeiten. Ich habe
schon mehrere Haufen mit Gestrüpp gehäckselt, aber noch nicht so einen Berg.
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Hinzu
kommt ja nun noch das Festholz, welches später als Feuerholz Verwendung finden
soll. Wohin aber mit dem Holz zum Trocknen, wenn mein Kohlenbunker nun doch ein
Loch im Dach hat?
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Um
allen Spekulationen vorzubeugen, eine Ausnahmegenehmigung vom Bezirksamt
Treptow-Köpenick von Berlin, ausgestellt am 01.02.2002, liegt mir vor.
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Berlin
den 01.04.2002
Heute,
fast einen Monat nach dem Ausästen der Trauerweide, sieht die Tiefterrasse
schon wieder gemütlich aus. Alles was an die Aktion erinnert hat, ist
weg.
Ein
Abenteuerspielplatz hat sich die Überreste der Weide abgeholt. An dieser Stelle
nochmals meinen Dank.
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Auch
diese Ecke hat sich gelichtet. Allerdings besteht noch nach wie vor ein
verstärktes Reparaturbedürfnis.
Dies
soll am kommenden Wochenende in Angriff genommen werden.
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Berlin
den 10.05.02
Nach
mehrmaligen Versuchen hat es nun geklappt. Der Kohlenbunker hat wieder sein
Dach.
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Auch
der Platz um den Bunker herum ist aufgeräumt. Nichts lässt mehr auf eine
Kollision mit einem Ast schließen.
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Und
wie erhofft, die Weide treibt wieder aus. |
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Berlin
den 30.06.02
So
sieht die Weide heute aus. Sie hat schön ausgetrieben und wird langsam wieder
ein richtiger Baum.
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Berlin
den 19.04.04
Zwei
Jahre nach dem Beschneiden der Trauerweide, ähnelt sie schon wieder
einem richtigen Baum. Zu schnell für meine Begriffe, denn die Äste
werden zusehends dicker. |
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Berlin 31.07.05
Heute möchte ich das Baumwerk nochmals zur Schau stellen.
Er wächst schneller als erwartet. In den paar Jahren hat die Weide
wieder eine beachtliche Größe erreicht. |
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Berlin 15.07.08
Die Weide wächst stetig weiter. Heute, nach nunmehr fünf
Jahren, sieht die Trauerweide aus, wie in ihrer besten Zeit. |
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Berlin 06.06.09
Im Jahre 2009 werde ich die letzten Bilder der alten
Weide veröffentlichen. Anhand der Aufnahmen ist zu ersehen, das es
wieder einmal Zeit wird. |
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Berlin 06.06.09
Die Äste haben wieder Ausmaße angenommen, die ein
Auslichten unerlässlich machen. Die neuen Äste wachsen nun schon wieder
ca. 8-10 Meter in die Höhe. |
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Berlin 06.06.09
Angesichts der Tatsache, dass das Holz der 2002
abgesägten Äste der Witterung ausgesetzt ist und eben genau dort die
neuen Äste ausgetrieben haben, habe ich die Befürchtung, dass die
Festigkeit irgendwann eingeschränkt sein wird. |
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